Mittwoch, 26. November 2008

Gute und schlechte Neuigkeiten!

Wie ihr seht hab ich meinen Lap top wieder. Er ist wieder top fit. Also kanns weiter gehen. Für den anderen Lap top sieht es leider net so gut aus! Da ist die Festplatte hinüber. Also ist somit der 3.Teil des Rundbriefes weg! Naja... Wir schreiben ihn halt nochmal. Also ihr braucht nur noch n bissle Geduld. Damit es euch net langweilig wird ham wir euch den 2.Teil hochgestellt.

Liebe Grüße Larissa und Katrin!

Rundbrief 3 (Teil 2)


Wie versprochen kommt hier die Fortsetzung unseres 3.Rundbriefes. Der Rundbrief musste in 2 Teilen geschrieben werden, weil es hier richtig viel zu tun gibt und wir uns deshalb nicht so lang am Stück dem Rundbrief widmen können. (Tut uns Leid!)
Aber da wir ja erzählen wollen, was hier alles passiert und was wir hier überhaupt machen, schreiben wir so viel wie möglich.

Am Dienstag, den 14.10.08 veranstalteten wir im Internat ein Fußballspiel mit groß und klein. Zu gewinnen gabs 2 Packungen Waffelkekse die wir vom Padre Max bekommen haben. (Sie kamen uns in der ersten Zeit in Santa Maria wie Pappe vor, inzwischen sind wir süchtig.) Padre Max wird hier von allen sehr vermisst. Die Kinder haben uns auch schon nach ihm gefragt und ganz traurig festgestellt, dass sie jetzt von ihm keine Kekse und Schokolade mit Sammelbildern mehr bekommen können.

Mit Fußball gings am nächsten Tag gleich weiter, da in der „Escuela la Sagrada Familia“ ein großes Turnier der umliegenden Schulen stattfand. Die Jungs der Sagrada Familia holten sich den Pokal.

Anlässlich des 11.Jahrestages der Segnung der Schule durch Pfarrer Kaufmann, bei der auch ein Teil des Kirchengemeinderates aus Leonberg anwesend war fand am Samstag den 18.10.08 ein großes Schulfest statt. Um dies anzukündigen und für eine große Besucherzahl zu sorgen, zogen die Kinder mit Kostümen und Musik angeführt von der kleinen Schulranchera durch das Dorf. Anschließende Auftritte einzelner Klassenstufen rundeten das Programm ab und stimmten das Publikum schon mal auf den morgigen Abend ein.
Für uns Zwei gabs am Nachmittag noch eine besondere Überraschung. Sebastian, ein ehemaliger Freiwilliger aus Weil der Stadt, traf in Santa Maria ein und brachte uns, neben Rittersportschokolade auch persönliche Gegenstände aus Deutschland mit. Seit seinem Jahr in Santa Maria kommt er regelmäßig (jetzt schon das 5.Mal) wieder, um zu arbeiten (er hat die Pläne des Schulgebäudes entworfen, beim Bau geholfen, auf den Fincas mit angepackt, etc.) und Freunde zu besuchen.
Als wir gegen 21.00 auf dem festlich geschmückten Schulhof eintrafen, rannten die Kinder in ihren farbenfrohen Kostümen durch die Gegend, da sie ihren Auftritt beim Tanzwettbewerb kaum abwarten konnten. Als Mitglieder der Jury war es unsere Aufgabe (mit 3 anderen) die Choreografie, die Kostüme und den Ausdruck der Tänze zu bewerten, die jede Klassenstufe wochenlang einstudiert hatte. Eine andere Jury, bestehend aus wichtigen Persönlichkeiten der Stadt kürte die „Niña Escuela de la Sagrada Familia“. Um diese „Mini-Misswahl“ zu gewinnen musste man zuerst mit der Gruppe vortanzen, sich vorstellen, dann die Trachten und die Geschichte jeweils eines Urvolkes präsentieren. Die letzte Möglichkeit die Jury für sich zu gewinnen, war im Ballkleid und mit männlicher Begleitung die auswendig gelernte Antwort auf die Frage: „Was bedeutet es für dein Verhalten auf eine katholische Schule zu gehen?“ zur allgemeinen Zufriedenheit vorzutragen. Die Kandidatin der 2.Klasse gewann nicht nur die Herzen der Jury und aller Anwesenden, sondern auch die Misswahl und (somit wie alle anderen Kandidatinnen auch) eine riesige Geschenktüte und eine Schärpe. Zu unserer Überraschung durften auch wir, ohne jegliche Vorwarnung und völlig perplex (mit Lolli in der Hand), auf die Bühne und eine Schärpe verleihen.

Am Sonntag gings dann mit Sebastian zu einem Fußballspiel im nahegelegenen Recinto „La Corina“. Weil der Rancherafahrer anschließend lieber Volleyballspielen wollte, gings nach einer halben Stunde Warten zu Fuß nach Santa Maria. Als Entschädigung für den 1 ½ stündigen Fußmarsch gab uns Sebastian das Fruchtfleisch einer Kakaoschote zu probieren. Er warnte uns allerdings nicht vor, dass man nicht auf die Kakaobohne beißen darf. Ganz schön gemein! Man kann sich nämlich nicht vorstellen, wie bitter und ungenießbar die Bohne ist, aus der später die leckere und weltweit beliebte ecuadorianische Schokolade wird.

Am Montagmorgen fuhren wir um Punkt 5.00 Uhr mit Don Jorge (dem Schulbusfahrer) und Washington (dem Schulsekretär) mit dem Schulbus in die umliegenden Recintos, um die Schulkinder, die an der Straße warteten, einzusammeln, da es hier sowas wie eine Bushaltestelle nicht gibt. Rechtzeitig zur „Formación“ um 7.50 erreichten wir die Schule. Da heute der erste Prüfungstag der Prüfungswoche (Mo – Fr) war, wurde zusätzlich zum morgendlichen Gebet und der Ansprache von Sor Blanca Ines die Nationalhymne gesungen. Ja richtig, in den vergangenen Wochen mussten sich die Kinder neben den zeitintensiven Proben (vormittags und nachmittags) für den Tanzwettbewerb auch auf die Examen des 2. Trimesters vorbereiten. Täglich schrieben die Schüler (ab der 3.Klasse) 2-3 Examen (ab ;-)) und hatten danach noch Unterricht bzw. Vorbereitung für die Prüfungen am nächsten Tag. Um das Ganze zu entschärfen: Der größte Teil der Lehrer hatte zur Vorbereitung in jedem Fach einen „Cuestionario“ zum Ausfüllen und Auswendiglernen erstellt, der quasi identisch mit dem Examen war. Trotz allem war die Prüfungswoche ziemlich anstrengend, da die ausgefüllten „Cuestionarios“ benotet wurden und ziemlich viel Stoff wiederholt werden musste.

Da sich im Laufe der Woche durch Bauchschmerzen und andere Symptome die Probleme eines jeden Ausländers in einem tropischen Land angekündigt hatten, suchten wir am Mittwoch in Santo Domingo einen Arzt auf. Es stellte sich dann heraus, dass wir tatsächlich ein paar Mitbewohner zu viel hatten.

Aus der Messe am Donnerstagabend kamen wir als vom Padre Raffael ernannte „Todsünder“, da wir uns entschlossen hatten die Hostie nur sonntags zu empfangen. Die Konsequenz war nicht nur, dass wir (mit „Señoritas Alemanas“) und auch andere deshalb namentlich im Gottesdienst genannt und zur Beichte aufgerufen wurden, sondern auch alle anderen Besucher des Gottesdienstes 1 Stunde länger bleiben mussten um knieend für (uns) Sünder zu beten. Um das den Internatskindern nicht nochmal zuzumuten, haben wir uns dazu entschieden nur noch sonntags die Messe zu besuchen.

In die wohlverdienten Ferien starteten wir zusammen mit den Internatsschülern und zwei Schwestern mit einem Besuch auf der Finca der Eltern zweier Internatsschüler. Auf dem Dach der kleinen Schul-Rancherita musste man zwar den herabhängenden Ästen ausweichen, hatte aber dafür einen einmaligen Blick auf den sonnenbeschienenen Urwald und die am Fluss weidenden Kühe. Im Laufe des Nachmittags ernteten wir die Guavas (lange kaktusartige Früchte, aus denen man das weiße, schaumige Fruchtfleisch isst), ritten auf Esel und Pferd, schauten eine der hier so beliebten Schnulz-Telenovelas, badeten und fischten im Fluss auf die hier übliche Art. Auf unseren Fang tranken wir „trago“ (Zuckerrohrschnaps) und ließen den Abend bei Musik und Tanz ausklingen.

Da die darauffolgende Woche wie Deutschland (Herbstferien) schulfrei war, hatten wir am Montagmorgen Zeit ein Huhn zu schlachten, zu rupfen, auszunehmen, zu kochen und zu essen. Wir waren sehr erstaunt darüber, dass man ein Huhn so schnell und ohne große Sauerei (fast kein Blut) zubereiten kann. Wir hätten auch nicht gedacht, wie viel man von einem Huhn verwenden (selbst die unverdauten Maiskörner werden wieder verfüttert) bzw. essen (Kamm, Füße, Kopf, Innereien, etc.) kann.

Die Nacht verbrachten wir ausnahmsweise bei den Schwestern, da wir am nächsten Tag ganz früh nach San Clemente zu Padre Max aufbrechen wollten. Mit der ausgepolsterten Camionetta gings bis nach Santo Domingo, von wo aus wir mit dem Bus über Roca Fuerte nach San Clemente weiter fuhren. Mit einer Stunde Verspätung erreichten wir unser Ziel um 15.00, weil wir unsere Umstiegsmöglichkeit verschlafen hatten. Nach einem Besuch bei Padre Max gings an den Strand, an dem wir bis zum Sonnenuntergang badeten. Den nächsten Tag verbrachten wir größten Teils am Strand. Morgens konnte man die Fischer beim Fischen beobachten, am Strand spazieren gehen und natürlich baden. Während sich die Schwestern von einem „Einrenker“ in Charapoto kurieren ließen, genossen wir den restlichen Tag am menschenleeren Strand. Gegen später gönnten wir uns noch ein Eis und Kaffee & Kekse im Strandcafé. Zum Abschied aßen wir mit Padre Max im Strandrestaurant „El Tiburon“ (der Hai) zu Abend. Mit frischem Fisch im Gepäck gings am nächsten Morgen zurück nach Santa Maria del Toachi.

Die nächsten Tage gingen wir hauptsächlich der Aufgabe nach, Listen der Becados zu vervollständigen und zu berichtigen, uns einen Überblick der Finanzen und Kosten (der Becados und des Internats) zu verschaffen und diese elektronisch festzuhalten und aktuelle Fotos der Kinder zu machen. Dabei lernten wir nicht nur Santa Maria und seine Umgebung besser kennen, sondern bekamen auch einen besseren Einblick in welchen Verhältnissen und wie die Menschen hier leben. Während die einen gefliesten Boden und „verspiegelte“ Fenster haben, leben die anderen in Bretterhütten, wo sie sich ein Bett zu 8 teilen müssen.

Allerheiligen (Samstag, den 1.11.08) verbrachten wir mit einer Großfamilie (Mamas, Papas, Omas, Opas, Enkel, Kinder, Geschwister, Cousins, Tanten, Onkel, Freunde….) aus Quito die hier ihren „Wochenendsitz“ hat, der allerdings in ihrer Abwesenheit von einer anderen Familie in Stand gehalten wird. Nach dem das traditionelle Hefemännchen und die „colada morada“ verspeist waren, wurde geritten, spazieren gegangen, Karten gespielt und geredet.

Am Montag fuhren wir, mit Katrin am Steuer, in die Recintos um Sebastian am Mittwoch (seinem letzten Tag in Santa Maria) möglichst viele Informationen und Bilder mitzugeben zu können.
Trotz der zeitaufwändigen Datenerfassung nahmen wir uns am Dienstag 3 Stunden Zeit, um mit Sebastian eine befreundete Familie zu besuchen. Nach einem abenteuerlichen Ritt zum Fluss wurde von dem am Morgen geschlachteten Schwein gegessen. Anlässlich zum Abschied von Sebastian gab es am Mittwoch im Internat, nach dem gemeinsamen Mittagessen, Dankesreden und Tanz.

Am Donnerstagmorgen klingelte unser Wecker um 4.00 Uhr, damit wir mit dem Schulbus zu Sebastian fahren konnten, um ihm die Becadomaterialien, Briefe und Mitgebsl anzuvertrauen, an denen wir bis spät in die Nacht gearbeitet hatten.

Am Sonntag den 9.11.08 bekam dann endlich jede von uns ihre eigenen Klassen zugeteilt, da wir bisher die letzten Unterrichtsstunden zu zweit gehalten hatten (Larissa: 5. + 7.; Katrin: 4. + 6.).
Ab Montag konnte dann also der Englischunterricht, in jeder Klasse 2x pro Woche je 45 Minuten, losgehen.

Inzwischen steht unser Arbeitsalltag fest, wir haben unsere festen Aufgabenbereiche zugeteilt und somit auch die Verantwortung z.B. für die Hausaufgaben bekommen. Damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt, schicken wir euch einen groben Wochenablauf bzw. Arbeitsplan gemacht (siehe Anhang).

Der Dienstag begann mit einer Katzenwäsche bzw. -dusche mit dem Zisternenwasser, da es am Dienstag im Internat mal wieder kein Wasser gab. Nach dem Unterricht wurde im Schwesternhaus „Toastada“ (spezielle Maisart, die beim rösten seine äußere Form behält, aber innen zu Popkorn wird) und „Maní“ (Erdnüsse) geröstet und „Dulce de Sambo“ (eine Art Kürbismarmelade) hergestellt.

Am Mittwoch nach dem Mittagessen stand dann zum 1.Mal eine (Probe)Tanzstunde mit den Señoritas auf dem Programm. Da die Señoritas mehr lernen wollen, viel und gerne tanzen werden ab jetzt jeden Mittwochnachmittag auf der Internatsterrasse Tänze einstudiert.

Am Freitag wurden wir spontan übers Wochenende zu den Carpios auf ihre Finca eingeladen. Da wir nicht darauf eingestellt waren, wurde morgens schnell noch eine Waschmaschine angeschmissen (ja des gibt es hier auch, aber für uns nur für Notfälle), schnell gegessen, gepackt und ab mit dem Jeep aufs Land. Es ging aber nicht gleich auf die Finca. Das Auto wurde am Fluss geparkt, „Badesachen“ (hier normale Klamotten) angezogen und sich flussaufwärts auf die Suche nach Fischen gemacht. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit auch zum Baden. Damit einem dann im Laufe der Zeit nicht kalt wird, gabs wieder „trago“. Sobald wir genügend Fische gefangen und gleich Vorort ausgenommen hatten, gings in der Dämmerung durch die Pampa zur Straße, an der uns Don Carpio mit dem Jeep erwartete. In der Finca angekommen wurde gegessen und der Abend klang mit einem Film aus. Am Samstag wurde bis 6.45 geschlafen. Nach dem Frühstück durften wir dann selber Hand anlegen und uns am Melken versuchen. Ist schwerer als man sich vorstellt. Aber nach einiger Zeit haben wirs auch hinbekommen. Das gute am Melken gehen ist natürlich auch die frische Milch, die man probieren darf. Wenn man richtig gut melken kann, gibt’s sogar Milchschaum. LECKER! Nach dem Mittagessen wurde aus der gemolkenen Milch Käse gemacht. Nachdem sich durch ein geheimnisvolles Pulver eine dicke festere Schicht von der Milch abgesetzt hatte und das ganze mehrmals per Hand durchgeknetet wurde, konnte man den überflüssigen „Suero“ (restliche Flüssigkeit, die wieder an die Kühe verfüttert wird) abschöpfen. Anschließend wurde Salz hinzugefügt, erneut durchgemengt und in dem formgebenden 10 Liter Behälter abgeseiht, wo der weiße Käse bis zum nächsten Tag ruht. Später durften wir Don Carpio beim Kühe zählen zu Pferd begleiten. (Aufregende Angelegenheit) Es ging querfeldein, steil hinauf und wieder runter, schnell und langsam, durch Schlamm und Wasser und dazu ernteten wir Guavas, Limonen und Orangen. In der Dämmerung bzw. im Dunkeln ritten wir erneut los um im Fluss zu baden. Den Rückweg leuchteten uns die Glühwürmchen, da es inzwischen stockduster war.
Dass das alltägliche Kühe melken ganz schön anstrengend ist, merkten wir an unseren leicht schmerzenden Händen, nachdem wir am nächsten Tag erneut die Kühe gemolken hatten. Zusammen mit Monse und Mateo wurden wir mit Motos (Motoräder sind hier das schnellste und häufigste Transportmittel) zurück nach Santa Maria gebracht.
Am Dienstag geschah das, was es uns unmöglich gemacht hat, den Rundbrief früher abzuschicken. Wie schon berichtet, ist Wasser in den PC geraten, worauf dieser einige Zeit nicht mehr funktionsfähig war. Zur Reparatur sollte es am nächsten Morgen eigentlich nach Santo Domingo gehen, aber dann stürzte Madrecita Maria Magdalena auf der Treppe und zog sich gleich 2 Brüche zu (Schienbein und Fuß). Das verzögerte natürlich die Reparatur des PCs.
Am Donnerstag, den 20.11.08 wurden wir auf der Elternversammlung der Schule vorgestellt. Dort wurde auch unser Schulhofprojekt angesprochen und begeistert angenommen.
Wer sich noch mehr für das Projekt interessiert, kann darüber auf unserem Blog lesen, die Fotos des Schulhofs und der zu verschönernden Wände anschauen und sich natürlich gerne an uns wenden, wenn er uns unterstützen möchte.

Jetzt seid ihr wieder auf einem aktuelleren Stand über unsere Arbeit und unseren Aufenthalt. Wir hoffen, dass wir euch nicht mit zu viel Informationen überfordert haben und ihr bis zum nächsten Rundbrief nicht so lange wie dieses Mal warten müsst.
Das nächste Mal berichten wir euch, wie wir uns auf Weihnachten vorbereiten. Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Adventszeit.

Liebe Grüße

Larissa und Katrin

Samstag, 22. November 2008

An Alle die uns unterstuetzen wollen!


Larissa und Ich haben da eine ganz tolle Idee und wollen so viele wie moeglich dafuer begeistern, damit man uns vll etwas unter die Arme greifen kann.
Wir arbeiten ja hier auch als Lehrerinnen in der "Escuela la Sagrada Familia", da ist uns natuerlich nicht entgangen, wie der Schulhof der Schule aussieht. (Es werden bald Fotos eingefuegt, um euch ein Bild der Lage vor Ort, zu verschaffen. Jetzt muessen erst mal Beschreibungen genuegen.) Der Schulhof ist zwar gross, hat Platz zum Spielen und einen Spielplatz aber er ist sehr grau. Und eine Schule fuer Kinder sollte bunt und froehlich sein. Ein Ort, an den man gerne geht. (Das tun die Kinder jetzt natuerlich auch schon)

Aber jetzt zu unserem Projekt:
Im Fruehjahr des kommenden Jahres wollen wir den Schulhof mit den Kindern bunt anmalen. Jedes Kind darf beim Malen helfen. Sodass danach ein bunt bemalter, freundlicher und lebhafter Schulhof entsteht. Das Motiv ist noch in Planung...schliesslich soll ja danach ein schoenes Gesamtbild entstehen nicht nur irgendwas.
Womit koennt ihr uns jetzt helfen? Um ehrlich zu sein, die Schule und die Gemeinde hat kein Geld um dieses Projekt umzusetzen. Wir dachten, wenn man (ihr)ein bissle Geld sammeln koennte, sei es durch Kollekten, Kuchenverkaeufe, Flohmaerkte, etc. kann man davon hier Farben, Pinsel usw. zu kaufen. Wir wissen, dieses Projekt ist nicht lebensnotwendig fuer die Kinder, aber wenn ein Kind hier gerne in die Schule geht, kann und will ist das hier schon ein grosser Gewinn. Ausserdem, weiss jeder der mit Kinder zu tun hat, wie wertvoll und wunderschoen ein Laecheln eines Kindes sein kann, dem eine kleine Freude gemacht wird.

Wer uns bei diesem Projekt helfen will kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir freuen uns ueber jede Unterstuetzung.

Ganz liebe Gruesse Larissa und Katrin






Hallo ihr fleissigen Leser und Blog-Besucher.
Wir muessen euch ein weiteres Mal enttaeuschen, weil uns das Schicksal geade immer einen Strich durch die Rechnung macht. Ein Teil des Rundbreifes gammelt grad auf meinem (Katrins) Lap top herum. Das hoert sich jetzt net so schlimm an. Man muss nur dazu wissen, dass mein Lap top gerade bei der Reparatur ist, weil Wasser reingeraten ist und er jetzt deshalb von Ameisen bevoelkert wird. Das sollte eigentlich genug des "mala suerte" sein. Wir haben gestern (voller Hoffnung) einen anderen PC zum arbeiten erhalten. Dieser Lap top wurde allerdings 1 Jahr schon nemme benutzt. Ein Tag Arbeit (fast fertig) und das Ding geht aus und nicht mehr an. Natuerlich hatten wir gespeichert aber noch nicht auf dem USB-Stick. Heute ist vll mein Lap top fertig und wir koennen den ersten Teil noch schicken. Vll aber auch nicht. Der andere Lap top wird jetzt auch gleich zur Reparatur gebracht und mal schaun, was sich noch retten laesst.
Des war jetzt die kurze Version der letzten paar Tage, an denen wir nicht wirklich viel Glueck hatten. Aber komischer Weise konnten wir uns am Freitag schon gar nicht mehr aufregen. Es passte in die Woche hinein. Mit guter Laune gings dann auf ein Festle in Santa Maria. Es hilft vll doch manchmal alles ein wenig optimistischer zu sehen und sich nicht aufzuregen, wenn man eh nichts aendern kann. Ja, Gelassenheit, Geduld und vll Optimismus kann man sich von den Lateinamerikanern schon n bissle abschauen.